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Seifenblasen mit Ecken (6–12 Jahre)

November 10 @ 4:00 p.m. – 5:00 p.m.
Kostenlos
Würfel aus Draht mit Seifenhaut: ebene Flächen treffen sich in der Mitte in einem kleinen Quadrat

Jede Seifenblase ist rund. Oder?

Taucht einen Würfel aus Draht in Seifenlauge – und plötzlich ist da keine Kugel, sondern ein Gebilde aus geraden Flächen mit einem winzigen Quadrat in der Mitte. Pustet es vorsichtig dagegen, und es springt an eine andere Stelle.

Bei uns biegt ihr euch eure eigenen Formen: Würfel, Pyramide, Spirale, Doppelring – oder eine Form, die es noch gar nicht gibt. Dann taucht ihr sie ein und schaut, was die Seifenhaut daraus macht. Vorher raten ist ausdrücklich erlaubt. Meistens liegt man daneben, und genau das ist der spannende Teil.

Warum macht die Seifenhaut das?
Eine Seifenhaut ist faul. Sie zieht sich immer auf die kleinstmögliche Fläche zusammen, die in den Drahtrahmen passt. Sie rechnet nicht und probiert nicht herum – sie findet die Lösung sofort. In der Mathematik heißen solche Flächen Minimalflächen. Zu beweisen, dass es diese kleinste Fläche immer gibt, hat die Mathematik über fünfzig Jahre beschäftigt. Die Seifenhaut schafft es in einer Sekunde.

Und wozu ist das gut?
Für Dächer zum Beispiel. Das geschwungene Dach des Münchner Olympiastadions wurde mit genau solchen Seifenhaut-Modellen entworfen, lange bevor es Computer dafür gab. Kleinste Fläche heißt nämlich auch: am wenigsten Material. Und die schillernden Farben auf der Seifenhaut sind kein Zufall – sie zeigen, wie dünn die Haut im Moment ist.

Ihr baut etwas, das bleibt!
Im zweiten Teil bauen wir der Station ein Zuhause: ein Gestell aus Holz, an dem die Drahtformen hängen, mit Becken zum Eintauchen und Platz zum Abtropfen. Gesägt, geschraubt und zusammengesetzt wird von euch. Am Ende steht im Transformer eine Experimentierstation, die es vorher nicht gab – mit euren Formen daran. Eure Formen bleiben also hier und arbeiten weiter.

Bitte zieht etwas an, das nass und seifig werden darf. Gebaut, ausprobiert und erklärt wird gemeinsam mit Studierenden und Forschenden der TU Wien.

Gut zu wissen

  • Für Kinder von 6 bis 12 Jahren, in Begleitung einer erwachsenen Person
  • Teilnahme kostenlos, kein Vorwissen nötig
  • Kleine Gruppe mit maximal 8 Kindern, Anmeldung erforderlich

Foto: Bin im Garten, „Minimalfläche mit Seifenhaut Würfel“, Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0

Details

  • Datum: November 10
  • Zeit:
    4:00 p.m. – 5:00 p.m.
  • Eintritt: Kostenlos
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

  • TU Transformer

Veranstaltungsort