Der Transformer versteht sich nicht nur als Praxisprojekt, sondern auch als Forschungs- und Reflexionsraum. Die folgenden wissenschaftlichen Beiträge dokumentieren unsere Arbeit an der Schnittstelle von Nachhaltigkeitsbildung, MINT-Wissenschaftskommunikation und Co-Creation.
A University Co-Creation Space: Contributions to Sustainability Education and STEM Science Communication through Participatory Practice
Education Sciences 16(9), 1375 · MDPI, 2026 · DOI: 10.3390/educsci16091375
Peer-reviewte Analyse des Transformer entlang von vier Dimensionen – Leerstand als didaktischer Akteur, gestufte Nachhaltigkeitsbildung (Materialmine → Kreationsküche → Zukunftsportal), co-kreative MINT-Wissenschaftskommunikation und die geöffnete Universität (Third Mission). Erschienen im Special Issue „Education for a Sustainable Future“.
Zukunftsthemen spielerisch erleben – Nachhaltigkeit und Informatik als Hands-on-Erfahrung im Co-Creation-Space der TU Wien
OCG Journal, Ausgabe 02/2026, Jg. 51 – Themenheft „Nachhaltigkeit und Informatik: Potential von KI für Ökologie und Klima“ · Österreichische Computer Gesellschaft (OCG)
Der Beitrag zeigt, wie im Transformer Informatik- und Nachhaltigkeitsthemen als Hands-on-Erfahrung verbunden werden – von LEGO SPIKE und Robotik über Sortieralgorithmen mit echten Energiemessdaten bis zu Physical Computing mit Arduino. Informatik wird dabei nicht isoliert gelehrt, sondern als Werkzeug erlebbar gemacht, um reale Zielkonflikte sichtbar zu machen.
Der TU Wien Transformer – ein universitärer Co-Creation-Space für Klima- und Energiebildung
OIS zam Forum 2025 der Ludwig Boltzmann Gesellschaft – Österreichs größte Konferenz für Open Innovation in Science (Oktober 2025)
Präsentation des Transformer als universitärer Co-Creation-Space, der Kinder und Jugendliche niederschwellig an MINT- und Klimathemen heranführt und Forschung, Lehre und gesellschaftliches Engagement verbindet.
From Makerspace to Climate Education Space: Empirical Insights from Field Observations at TU Wien Transformer
Österreichischer Klimatag 2026 – zentrale österreichische Fachkonferenz für Klimaforschung (CCCA) · SDG 4, 9, 11, 12, 13
Empirische Erkenntnisse aus 26 Workshop-Hospitationen mit ~250 Kindern und Jugendlichen, ausgewertet über einen Mixed-Methods-Ansatz mit KI-gestützter Triangulation – verdichtet zu sechs Design-Prinzipien für Klimabildung in Makerspaces.
Sechs Design-Prinzipien & Methodik
Methodik: 11 Studierende dokumentierten März–Juni 2025 mittels standardisiertem Hospitationsleitfaden; die Berichte wurden von vier KI-Systemen unabhängig analysiert und mittels Konsens-/Dissensmatrix zu robusten Design-Prinzipien trianguliert.
- Material Literacy für Klimaverständnis – abstrakte Konzepte durch direkten Materialumgang begreifbar.
- Productive Failure als Resilienztraining – iterative Design-Prozesse fördern Problemlösekompetenz.
- Scaffolded Freedom – kreative Freiheit kombiniert mit klaren Mikrostrukturen.
- Technologie als Brücke zur Nachhaltigkeit – Verbindung von digital und analog wirkt lernförderlich.
- Mehrebenen-Differenzierung – adaptive Aufgaben (phänomenologisch, modellhaft, systemisch) für 6–14 Jahre.
- Community Learning – Peer-Learning zwischen Altersgruppen als sozialer Lernraum.
Kernbotschaft: Makerspaces schaffen durch die Verbindung von Kreativität, Technologie und Nachhaltigkeit Handlungskompetenz statt Klimaangst.
Der TU Wien Transformer beim Internationalen Symposium Kulturvermittlung 2026
Internationales Symposium Kulturvermittlung 2026, NÖKU (Niederösterreich Kultur)
Der Transformer als innovatives Vermittlungsformat an der Schnittstelle von Wissenschaftskommunikation, Kulturvermittlung und partizipativer Praxis – wie universitäre Co-Creation-Spaces als Orte der Kulturvermittlung wirken können.
Präsentation bei der 3. Plattform Grüne Chemie – Zukunft:Chemie
Bundesministerium für Klimaschutz (BMK), Wien, 11. November 2024 · organisiert von BMK & Umweltbundesamt
Der Transformer als Praxisbeispiel für niederschwellige MINT-Bildung: wie chemische und materialwissenschaftliche Zusammenhänge – Kreislaufwirtschaft, Materialanalyse, Lebenszyklusdenken – über Hands-on-Workshops erfahrbar werden.
Weitere Öffentlichkeitsarbeit wie Artikel in Nachrichten, Magazinen und Blogs finden sich unter
