Winzig, aber wow! (8–13 Jahre)

Eure Augen sehen nur Dinge, die größer als etwa ein Zehntel Millimeter sind. Alles darunter bleibt verborgen – bis jetzt.
Schaut mit echten Mikroskopen auf ganz gewöhnliche Alltagsdinge und entdeckt die Welt des Unsichtbaren. Was wir uns genau ansehen, entscheidet sich am Tag selbst – zum Beispiel Stofffasern, ein Blatt, Salzkristalle oder einen Tropfen Teichwasser. Und ihr dürft mitbringen, was euch interessiert: Sand, eine Feder, Staub von zu Hause.
Fix ist das Handwerk: Ihr lernt, wie man eine Probe vorbereitet, das Licht einstellt, scharf stellt und genau beobachtet. Das ist echtes wissenschaftliches Arbeiten – und das könnt ihr nach zwei Stunden.
Anschließend reden wir darüber, was wir da eigentlich sehen. Bodenlebewesen, Pollen und Algen sind winzig, aber sie leisten Großes: Sie machen aus abgestorbenen Blättern wieder fruchtbare Erde, sie sorgen dafür, dass Pflanzen Früchte und Samen bilden und sie produzieren Sauerstoff. Manchmal wird’s auch lästig. Pollen reizen Allergiker*innen.
Weil es wärmer wird, verändert sich diese kleine Welt: Pollen fliegen früher im Jahr und auch für einen längeren Zeitraum als noch vor einigen Jahrzehnten. In warmem Wasser vermehren sich manche Algen stärker und trockene Böden machen den Bodenlebewesen zu schaffen. Klima spielt also auch im ganz Kleinen eine Rolle. Und was sich dort verändert, kommt am Ende bei uns Menschen an.
Dabei sind Caroline Koppitke, Biophysikerin, und Mayuki Cabrera González, Biotechnologin. Sie zeigen euch, wie Forschende wirklich arbeiten, und beantworten eure Fragen.
Ihr braucht kein Vorwissen – nur Neugier!
Gut zu wissen: für Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren, Teilnahme kostenlos. Anmeldung erforderlich.
