Plastik-Detektiv:innen: Infrarot & Extruder – Workshop für Schulklassen

Woraus besteht dein Joghurtbecher wirklich?
Ein Joghurtbecher, ein Shampoo-Deckel, ein Stück Verpackung: Sieht alles ziemlich gleich aus. Ist es aber nicht – und genau dieser Unterschied entscheidet, ob daraus wieder etwas wird oder ob es verbrannt wird.
Wie eine Recyclinganlage das erkennt, machen wir mit unsichtbarem Licht sichtbar: Im Infrarot verraten sich Materialien durch eine Art Fingerabdruck. Kunststoffe tragen sozusagen „IR-Farben“, die mit bloßem Auge nie zu erkennen wären.
Auch wird hands-on verarbeitet: Am Extruder verarbeiten die Schüler:innen geschredderten Kunststoff Schritt für Schritt zu einem neuen Objekt – Kreisel, Perlen oder Karabiner. Die Werkstücke nehmen sie mit nach Hause.
Das erwartet die Klasse
- Kunststoffe erkennen – mit Infrarot den „Fingerabdruck“ verschiedener Kunststoffe auslesen, so wie es eine Sortieranlage tut.
- Am Extruder arbeiten – aus geschreddertem Material entsteht Schritt für Schritt ein neues Objekt.
- Nachfragen – Warum lässt sich das eine wiederverwerten und das andere nicht? Was passiert wirklich mit dem Zeug in der gelben Tonne?
Gut zu wissen
- Für wen: Unterstufe (5.–8. Schulstufe), eine Schulklasse pro Termin
- Wann: 9:30–11:30 Uhr
- Wo: TU Transformer, Rennweg 89a, 1030 Wien
- Kosten: kostenlos
- Vorwissen: nicht nötig
- Anmeldung: über das Formular auf dieser Seite. Pro Termin kann sich eine Klasse anmelden – sobald der Termin gebucht ist, schließt die Anmeldung.
Dieser Workshop ist Teil von E.V.A. – Erkennen, Verstehen, Anwenden der TU Wien.
