Bundesminister Peter Hanke schaut im Transformer der TU Wien drei Jugendlichen zu, die Proben unter Mikroskopen untersuchen.

Minister Hanke besucht den Transformer der TU Wien

Ein Innovationslabor erklärt man am besten, indem man es benutzt. Genau das haben wir beim Ministerbesuch im Transformer am 15. September gemacht: Innovationsminister Peter Hanke und Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, waren bei uns am Rennweg zu Gast – und sind nicht bei einer Präsentation stehen geblieben, sondern durch die Stationen gegangen, an denen sonst Schulklassen arbeiten.

Ein Haus, das vorher leer stand

Der Transformer ist ein offener Lern- und Innovationsraum der TU Wien. Er liegt in einem Gebäude am Rennweg, das zuvor jahrelang ungenutzt war. Heute arbeiten hier Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Forschenden und Studierenden an Fragen, die sie selbst betreffen: Warum wird es in der Stadt im Sommer so heiß? Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Was passiert eigentlich mit Dingen, die wir wegwerfen? Wer wir sind und woher das Team kommt, steht auf unserer Seite Über uns.

Hands-on statt Hochglanz

Der Zugang ist bei uns immer derselbe: nicht zuhören, sondern ausprobieren. Werkzeug in die Hand nehmen, messen, bauen, das Ergebnis gemeinsam anschauen und die nächste Frage stellen. Seit dem Start 2024 haben rund 3.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unsere Angebote genutzt – Workshops zu Stadthitze, Biodiversität und Energie ebenso wie unsere Science Shows. Einen Überblick über laufende Workshops und Projekte und die nächsten Veranstaltungen gibt es hier auf der Website.

Warum uns dieser Besuch wichtig war

Wer den Transformer nur beschrieben bekommt, hört von einem Bildungsprojekt. Wer durchgeht, sieht etwas anderes: junge Menschen, die an einem echten Problem arbeiten und dabei erleben, wie Forschung tatsächlich funktioniert – mit Umwegen, Messfehlern und Ergebnissen, die man vorher nicht kennt. Dieser Unterschied lässt sich nur vor Ort zeigen, und dafür hat sich der Besuch Zeit genommen.

Mit dabei war auch Bettina Mihalyi-Schneider, Studiendekanin der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften der TU Wien. Aus ihrer Sicht ist der Transformer der Punkt, an dem aus einseitiger Wissenschaftskommunikation ein Austausch in beide Richtungen wird: Forschende geben nicht nur weiter, was sie wissen, sondern nehmen die Fragen der Jugendlichen mit zurück in ihre Arbeit. Mehr dazu auf unserer Seite zur Wissenschafts-Dissemination.

Wer den Transformer möglich macht

Der Transformer wird mit 325.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur gefördert, abgewickelt über den Klima- und Energiefonds im Programm „Co-Creation-Spaces Klima & Energie 2022“.

Zum Nachlesen

Vorbeikommen statt nachlesen

Was für diesen Besuch gilt, gilt für alle: Der Transformer erklärt sich im Tun. Lehrkräfte finden unser Angebot unter Für Schulen, inklusive Fortbildungen und Förderungen & Kooperationen für Klassenprojekte. Unternehmen und Organisationen finden passende Formate unter Angebote für Organisationen. Wer nichts verpassen will, abonniert unseren Newsletter – und bei konkreten Anliegen freuen wir uns über eine Nachricht über Kontakt.

Foto: BMIMI/Domnanovich


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